Thursday, March 23, 2006

Mit "Mahomet" und Dänen-Fahne

für Meinungsfreiheit "Flagge gezeigt"

BDB – Bund der Bürgerbewegungen (http://www.buergerbewegungen.de/neu.html) versorgt Besucher der Leipziger Buchmesse mit Goethe/Voltaire-Stück über den „Propheten“ Mohammed

Einige Gäste auf der Eröffnungsfeier der Leipziger Buchmesse wollten ihn nicht einmal geschenkt haben, den "Mahomet" von Voltaire. Selbst in der Übersetzung von Goethe war er ihnen mehr als suspekt. Sie schlenderten mit betont blasierten Blicken vorbei und schnarrten abfällig: "Voltaire interessiert uns nicht".

Ein Großteil der Besucher jedoch griff beherzt zu, unter anderem Sachsens Ministerpräsident Georg Milbrad (CDU). Als die letzten Verleger, Intellektuelle, Schriftsteller und weitere handverlesene Gäste aus Politik und Wirtschaft in der Eingangshalle des Gewandhauses verschwunden waren, hatten die Mitstreiter des BDB mit roter Dänischer Fahne und einem Banner im wahrsten Sinne des Wortes für Demokratie und Meinungsfreiheit "Flagge gezeigt":

Mehr als 300 Exemplare des Theaterstückes wurden verteilt. Einige Gäste waren so begeistert, dass sie gleich zwei Hefte mitnahmen. Viele hatten zwar von "Mahomet" gehört, aber die Lektüre nie zu Gesicht bekommen (Reclam hat sie nie wieder aufgelegt). Ein Besucher bedankte sich humorvoll: "Jetzt habe ich wenigstens bei der Eröffnungsfeier was zu lesen."

Die Polizei war schon in der Stadt auf die Islamkritiker aufmerksam geworden. Wer mit einer flatterten Dänischen Fahne durch die Fußgängerzone läuft (es ging ein eiskalter Wind), der fällt eben auf. Nach einem freundlichen Wortwechsel und Feststellung der Personalien - wobei die Beamten ständig betonten, dass sie nur ihre Pflicht tun - ging die Aktion friedlich und ohne Zwischenfälle weiter.

Daran konnte auch ein tobender arabischer Student nichts ändern, der das Flugblatt des BDB wütend in den Schnee warf. Verständnis für die Aktion zeigte dagegen ein Iranischer Student und nahm das deutsch-französische Kulturgut mit nach Hause.

Als Premiere für einen handlichen "Volksmahomet" (im Antiquariat werden dreistellige Summen fällig), den sich jedermann zusätzlich von der BDB-Webseite herunterladen kann, war die Stadt Leipzig ein idealer Ort. Nicht nur, dass hier Goethe durch "Auerbachs Keller" (Faust) seine Spuren hinterlassen hat; in Leipzig, genauer gesagt vor der Nikolaikirche, befindet sich zur Zeit Deutschlands einzige Mahnwache für die Entführungsopfer im Irak.

Resümee: Eine gelungene Aktion, die noch besser und wirkungsvoller gewesen wäre, wenn mehr Leute sich dran beteiligt hätten. Mit Blick nach vorne kann man daher sagen:

Die nächste Buchmesse kommt bestimmt - in der Goethestadt Frankfurt. Eine Stadt, die sich geradezu anbietet, ein unbekanntes Werk des großen Meisters zu verteilen.

Aufklärung tut not, erst Recht im Zeitalter der postmodernen Unterwerfungs-Reaktionäre (Anmerkung: „Islam“ bedeutet nicht „Frieden“, so wie es im bekannten Volksverdummungsslogan heißt, sondern eben "UNTERWERFUNG“: des einzelnen Muslims unter Onkel Allahs Willen und der „Ungläubigen“ unter Onkel Allahs Religion.)

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